Magnetsofa und Corona blockieren weltweit das kulturelle Leben - Newsletterle vom 26.06.20

Es ist jammerschade, dass die Newsletterle-Redaktion die Batterien heraus nehmen musste und wir alle ohne die aufmunternden Artikel aus diesem vor Einfällen blubbernden Kreativkessel auskommen müssen. Gerade jetzt in dieser schweren Zeit wäre es doch tröstend und unterhaltsam die Geschichte des Magnetsofas weiter zu verfolgen. Denn es stellt sich schon die Frage, ob das Magnetsofa, welches Ende 2018 den Club in die Knie gezwungen hat, nun gemeinsame Sache mit dem Coronavirus macht. Es scheint so, dass beide offensichtlich das selbe Ziel haben: Menschen zuhause festzuhalten und das kulturelle Leben weitestgehend lahmzulegen.

Aber auch andere Ereignisse schreien geradezu nach einem Newsletterle-Beitrag. Welch ein Genuss wäre es gewesen, mitlesen zu dürfen, wie die Dachplatte jenseits des Großen Wassers von der Newsletterle- Redaktion immer wieder und wieder tranchiert und seziert wird. Doch auch ohne dieses "special treatment by the fake newsletterle" ist die Dachplatte nun da, wo sie eigentlich schon lange sein sollte: mitten in der heißen Phase der Selbstzerstörung. Selbst bei Twitter hat man inzwischen gemerkt, dass 20 Millionen Follower nicht maßgebend sind für den Wahrheitsgehalt der schriftlichen Absonderungen. Der altbekannte Spruch&xnbsp; "Esst mehr Schei.. ! Millionen Fliegen können sich nicht irren" könnte im Dachplatten-Umfeld lauten: "Lest mehr Schei.., 20 Millonen Twitter-Follower können sich nicht irren."

Ruhig ist es geworden um den Minarettchenbauer von den Lerchenäckern. Vielleicht wartet er auch nur ab bis sein Sparringspartner aus dem Backnanger Rathaus nach Stuttgart abrückt. Danach ist die Wiederauferstehung des Amphitheater-Projekts auf der Agenda und in 2 Jahren steht der Burdsch Backana auf dem Kaelble-Gelände. Ob der Amtsstuhl in Backnang neu zu besetzen sein wird, bleibt abzuwarten. Die jüngsten Ereignisse in der Landeshauptstadt haben Frankieboy ja ganz konkret vor Augen geführt, dass Backnang die bessere, weil stressfreiere Alternative ist.

Egal was kommt, wir haben ja noch den CEM Nicht-Özdemir in der Hinterhand. CEM ist nachgewiesenermaßen ein Denker und Lenker mit Sachverstand und Überblick, dem die Backnanger OB-Amtskette auch gut zu Halse stünde. Doch wo ist CEM abgeblieben? Mit Beginn der Coronade Anfang März war CEMs Event-Knowhow überhaupt nicht mehr gefragt und seit Monaten ist er von der Bildfläche verschwunden. Es gibt Gerüchte, dass CEM ein Auftragsangebot zur Organisation eines Umweltevents für Pinguine auf der Antarktis bekommen hat.&xnbsp;Arbeitstitel "S.P.S. - kill the killer whale" (Rettet Pinguinseelen - tötet Orcas). Es ist anzunehmen, dass CEM noch über die Sinnhaftigkeit dieser Veranstaltung grübelt und mit seinem E-Bike zum Südpol aufgebrochen ist, um dort die spirituellen Eingebungen des "Godfathers of Eventmanagement" (Fritz Rau - Zitat von Mick Jagger - singender Isolaner) zu empfangen. Womöglich hat er eine Ladestation verpasst und muss nun schieben.

Hoffentlich bringt CEM seine spirituellen Südpol-Erlebnisse schnell zurück nach Deutschland, denn dort gibt es massenweise Bedarf an spirituellen Eingebungen in allen Bereichen. Das Start-Up des Reiseveranstalters "Spiritual Penguin Tours" mit CEM als CEO zu unterstützen, ist sicherlich eine gute Sache für alle, die mit ihren Restwerten aus der Wirecard-Pleite noch einmal einen veritablen Bauchpflatscher hinlegen wollen.

Das Newsletterle bleibt für euch am Ball...

Grüße und ganz wichtig: "We are all sitting in one boat"

Eure Newsletterle-Redaktion
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